Klima Deutschland November 2017


Temperaturmittel 1. bis 22.11., dahinter die Abweichung zum langjährigen Mittel (1961-1990) des Gesamtmonats


Niederschlagssumme 1. bis 22.11. (bis 23.11., 06.50 MEZ), dahinter die Prozente im Vergleich zum langjährigen Mittel (1961-1990) des Gesamtmonats


Sonnenscheinsumme 1. bis 22.11., dahinter die Prozente im Vergleich zum langjährigen Mittel (1961-1990) des Gesamtmonats

nächste Aktualisierung am 24.11.2017 (Freitag) gegen 8 Uhr.

Oktober 2017 (wie alle Vormonate, Jahreszeiten und Jahre ab 2003) unter Archiv (ganz oben auf dieser Seite auf Archiv klicken).

HINWEIS: Die Grafiken dürfen weiter verbreitet werden, aber
                   bitte nur mit Angabe der Adresse:
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Hinweis zur Temperatur:
Besonders in den Frühjahrs- und Herbstmonaten ist die Temperaturabweichung besonders am Monatsanfang problematisch, denn die Abweichungen in dieser Grafik hier beziehen sich ja auf das Mittel des Gesamtmonats.
Es gibt aber in den Frühjahrs- und Herbstmonaten relativ große Unterschiede zwischen dem langj. Mittel am Monatsanfang und dem am Monatsende. So beträgt z.B. das langj. Temperaturmittel am Monatsanfang im November in Essen etwa 8,0 Grad, am Monatsende aber nur 3,5 Grad. Das langj. Mittel des Gesamtmonats beträgt hier 5,7 Grad.
Wenn nun der Monat mit einer Tagesmitteltemperatur von 8,0 Grad startet, so erscheint dahinter +2,3 als Abweichung, weil es auf die 5,7 Grad des Gesamtmonats bezogen ist. Aber 8,0 Grad ist eigentlich das normale langj. Mittel für den 1.11. und somit müsste eigentlich als Abweichung 0,0 hinter den Wert.
Auf tägliche langj. Mittel umzustellen, ist mir aber zu kompliziert und dies würde auch zu Irritationen und Rückfragen führen.
Diese Übersicht zeigt einfach an, wie groß die Abweichung wäre, wenn der Monat schon zu Ende wäre.


Da die Mitteltemperaturen des Deutschen Wetterdienstes immer 0,2 bis 0,3 Grad höher als meine Mittelwerte waren, habe ich in den Monaten April bis Juni die Zugspitze,
in den Monaten Juli bis Oktober sowie im Februar und März den Brocken aus der Berechnung herausgenommen. Von November bis Januar bilden alle Stationen den Mittelwert.
Die Temperaturmittelwerte der Jahreszeiten werden alle ohne den Brocken gebildet.
Tests ergaben so eine optimale Annäherung. Dies gilt aber nur für die Monatsmitteltemperaturen. Summen von Niederschlag und Sonne werden von allen Stationen gebildet.



Es handelt sich bei allen Stationen und Daten um Originaldaten des DWD (Deutscher Wetterdienst). Positive Abweichungen der Temperatur sind ohne Vorzeichen, negative mit dem "-" davor.
Die Farbgebung der Felder mit der Abweichung bei Sonne und Niederschlag basiert immer auf einer Hochrechnung
bis Monatsende. Wenn die Hochrechnung bis zum Monatsende z.B. beim Niederschlag weniger als 80 Prozent ergibt,
so wird das Feld gelb eingefärbt, ergibt die Hochrechnung mehr als 120 Prozent, wird es grün. Beispiel: In einem Monat
mit 30 Tagen hat eine Station ein Soll von 100 mm. Wenn bis 15. des Monats 39,9 mm gefallen sind, wären das hochgerechnet
79,8 mm auf den ganzen Monat und das wären weniger als 80 Prozent, also wird das Feld gelb. Sind 60,0 mm gefallen, wären das
hochgerechnet auf den ganzen Monat 120 mm gleich 120 Prozent, also wird das Feld grün. Zwischen 79,9 und 119,9 Prozent wird
das Feld weiß. So gibt es für jeden Tag einen Umrechnungsfaktor, abhängig vom Monatssoll und der Anzahl der Tage des Monats.
Allerdings manchmal gerundet, wer es genau nachrechnet, würde an manchen Tagen geringe Abweichungen finden, besonders am Monatsanfang.

Die ganze Liste mache ich privat, das ist nichts "amtliches".
Es soll eine Übersicht sein, damit man sieht, wie der Monat bisher verlaufen ist.
Manchmal fehlen in Meldungen einzelner Stationen Werte, damit dann nicht "xxx" in der Graphik erscheint, interpoliere ich die Werte mit Hilfe benachbarter Stationen. Da das auch vom DWD gemacht wird, ich aber nicht immer rechtzeitig an deren Interpolationswerte gelange, kann es zu geringen Abweichungen gegenüber der "amtlichen" Statistik kommen.

Oft kommt die Frage, warum noch immer die alten langjährigen Mittel von 1961 bis 1990 Grundlage sind.
Das wurde weltweit so festgelegt und dadurch sind die Abweichungen international vergleichbar. Dieser Zeitraum gilt bis einschließlich 2020.
Ab 1.1.2021 gilt dann der Zeitraum von 1991 bis 2020 als Vergleichsbasis. Bis 1989 galt der Zeitraum von 1931 bis 1960 als Grundlage. Man hat festgelegt,
dass sich alle 30 Jahre (eine Generation) der Vergleichszeitraum aktualisiert.
Aktuell muss man immer darauf achten, mit welchen Mittelwerten gearbeitet wird, wenn Vergleiche veröffentlicht werden. ICH werde ab 1.1.2021 auf meiner Übersichtsseite Archiv
nur noch mit den absoluten Zahlenwerten arbeiten, damit man die Monate / Jahreszeiten / Jahre vergleichen kann. In den Monatstabellen, die täglich aktualisiert werden, arbeite ich
dann mit den Abweichungen im Vergleich zum langjährigen Mittel 1991 bis 2020.

Hier die eventuell "unklaren" Stationen, da nehme ich folgende:
Hamburg: Fuhlsbüttel
Emden: Flugplatz
Erfurt: Bindersleben
Leipzig: Schkeuditz
Dresden: Klotzsche
Hannover: Langenhagen
Stuttgart: Echterdingen
Bevor Fragen kommen, ob ich nicht die ein oder andere Station dazunehmen kann oder ändern kann: nein, denn an die Werte der vorhandenen Orte komme ich relativ problemlos, von anderen Orten ist es entweder schwierig, an die aktuellen Daten zu kommen oder an die langj. Mittelwerte, bei etlichen Orten gibt es aufgrund von Stationsverlegungen überhaupt keine langjährigen Mittelwerte. Außerdem ist insgesamt der Aufwand sehr groß und wird mit jeder neuen Station größer. Es gibt fast nur noch Automaten, die das Wetter melden und die fallen öfter aus und dann müssen alle Werte interpoliert werden. Dies kostet zunehmend Zeit.

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Ein Tippspiel für Temperatur, Niederschlag und Sonnenschein des kommenden Monats bzw. der kommenden 2 Monate und der Jahreszeit gibt es unter
www.monatsprognose.de (hier anklicken zur Weiterleitung)


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