Klima Deutschland August 2014


Temperaturmittel 1. bis 26.8. dahinter die Abweichung zum langjährigen Mittel (1961-1990) des Gesamtmonats


Niederschlagssumme 1. bis 26.8. (bis 27.8., 07.50 Uhr MESZ), dahinter die Prozente im Vergleich zum langjährigen Mittel (1961-1990) des Gesamtmonats


Sonnenscheinsumme 1. bis 26.8., dahinter die Prozente im Vergleich zum langjährigen Mittel (1961-1990) des Gesamtmonats

nächste Aktualisierung am 28.8. (Donnerstag) gegen 9 Uhr

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Hinweis zur Temperatur:
Besonders in den Frühjahrs- und Herbstmonaten, aber auch schon im August ist die Temperaturabweichung besonders am Monatsanfang problematisch, denn die Abweichungen beziehen sich ja auf das Mittel des Gesamtmonats.
Es gibt aber in den Frühjahrs- und Herbstmonaten relativ große Unterschiede zwischen dem langj. Mittel am Monatsanfang und dem am Monatsende. So beträgt z.B. das langj. Temperaturmittel am Monatsanfang des August 18,0 Grad, am Monatsende 16,0 Grad. Das langj. Mittel des Gesamtmonats beträgt hier 17,2 Grad.
Wenn nun der Monat mit einer Tagesmitteltemperatur von 17,5 Grad startet, so erscheint dahinter +0,3 Grad, weil es auf die 17,2 Grad des Gesamtmonats bezogen ist. Aber das langjährige Mittel Anfang August ist eigentlich 18,0 Grad und somit müsste eigentlich als Abweichung -0,5 hinter den Wert.
Auf tägliche langj. Mittel umzustellen, ist mir aber zu kompliziert und dies würde auch wieder zu Irritationen und Rückfragen führen.
Diese Übersicht zeigt einfach an, wie groß die Abweichung wäre, wenn der Monat schon zu Ende wäre.


Es handelt sich bei allen Stationen und Daten um Originaldaten des DWD (Deutscher Wetterdienst). Positive Abweichungen der Temperatur sind ohne Vorzeichen, negative mit dem "-" davor.
Die Farbgebung der Felder mit der Abweichung bei Sonne und Niederschlag basiert immer auf einer Hochrechnung
bis Monatsende. Wenn die Hochrechnung bis zum Monatsende z.B. beim Niederschlag weniger als 80 Prozent ergibt,
so wird das Feld gelb eingefärbt, ergibt die Hochrechnung mehr als 120 Prozent, wird es grün. Beispiel: In einem Monat
mit 30 Tagen hat eine Station ein Soll von 100 mm. Wenn bis 15. des Monats 39,9 mm gefallen sind, wären das hochgerechnet
79,8 mm auf den ganzen Monat und das wären weniger als 80 Prozent, also wird das Feld gelb. Sind 60,0 mm gefallen, wären das
hochgerechnet auf den ganzen Monat 120 mm gleich 120 Prozent, also wird das Feld grün. Zwischen 79,9 und 119,9 Prozent wird
das Feld weiß. So gibt es für jeden Tag einen Umrechnungsfaktor, abhängig vom Monatssoll und der Anzahl der Tage des Monats.
Allerdings manchmal gerundet, wer es genau nachrechnet, würde an manchen Tagen geringe Abweichungen finden, besonders am Monatsanfang.

Die ganze Liste mache ich privat, das ist nichts "amtliches".
Es soll eine Übersicht sein, damit man sieht, wie der Monat bisher verlaufen ist.
Manchmal fehlen in Meldungen einzelner Stationen Werte, damit dann nicht "xxx" in der Graphik erscheint, interpoliere ich die Werte mit Hilfe benachbarter Stationen. Da das auch an den Stationen bzw. vom DWD gemacht wird, ich aber nicht immer an deren Interpolationswerte gelange, kann es zu geringen Abweichungen gegenüber der "amtlichen" Statistik kommen.

Oft kommt die Frage, warum noch immer die alten langjährigen Mittel von 1961 bis 1990 Grundlage sind.
Das wurde weltweit so festgelegt und dadurch sind die Abweichungen international vergleichbar. Wenn da einige Länder nicht mitmachen und plötzlich die Mittelwerte von 1981-2010 nehmen, dann sind die Abweichungen ja überhaupt nicht mehr vergleichbar. Und es wird ja immer mit den Abweichungen gearbeitet. Aktuell heißt es z.B. der Mai war 2,5 Grad (Kelvin) wärmer als normal. Wenn man die Mittelwerte von 1981 bis 2010 nehmen würde, wäre dann der Mai nur noch 1,3 Grad wärmer als normal, es gäbe komplette Verwirrung, wenn das eine Land die alten, das andere Land die neuen Werte nehmen würde. Die nächste Umstellung soll laut WMO (World Meteorological Organization) am 1.1.2021 erfolgen, ab dann werden weltweit die Mittelwerte von 1991 bis 2020 genommen als Bezug. Es werden immer 30-jährige Mittelwerte genutzt, seit Beginn der Messungen. Und alle 30 Jahre ist eine Umstellung. Bis 1990 hat man die Mittelwerte von 1931-1960 genommen, ab 1991 die von 1961-1990.
Das ist alles Statistik und nicht so einfach, wenn man nicht Äpfel mit Birnen vergleichen will.
Zur Zeit ist oft die Verwirrung groß, weil manche Wetterdienste mit den langjährigen Mittelwerten von 1961-1990 arbeiten, andere dagegen mit denen von 1981 bis 2010. Sollte es zu einer einheitlichen Regelung kommen (wovon ich NICHT ausgehe), werde ich auch meine Datenbasis umstellen. Spätestens ab 1.1.2021 werde ich alle Daten umstellen, denn dann werden überall (hoffentlich) die langjährigen Mittelwerte von 1991 bis 2020 verwendet. Die absoluten Werte bleiben ja immer gleich, aber die Abweichungen ändern sich dann alle.

Hier die eventuell "unklaren" Stationen, da nehme ich folgende:
Hamburg: Fuhlsbüttel
Emden: Flugplatz
Erfurt: Bindersleben
Leipzig: Schkeuditz
Dresden: Klotzsche
Hannover: Langenhagen
Stuttgart: Echterdingen
Bevor Fragen kommen, ob ich nicht die ein oder andere Station dazunehmen kann oder ändern kann: nein, denn an die Werte der vorhandenen Orte komme ich relativ problemlos, von anderen Orten ist es entweder schwierig, an die aktuellen Daten zu kommen oder an die langj. Mittelwerte, bei etlichen Orten gibt es aufgrund von Stationsverlegungen überhaupt keine langjährigen Mittelwerte.

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www.monatsprognose.de (hier anklicken zur Weiterleitung)


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